Projekt SPITSE

Die Zusammenarbeit der Technischen Universität Ilmenau (TUIL) und der ETU „LETI“ reicht bis in die 50-er Jahre zurück.

S tudent acquisition and development
P roject and funding opportunities
I nternational networking
T op-level research and education
S trategic triple-win partnership
E uropean leadership

Im Jahre 2012 wurde die Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts SPITSE erneut und erweitert. Das Projekt SPITSE ist eine strategische Partnerschaft der ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten der TUIL mit der ETU und der Nationalen Forschungsuniversität Moskauer Energetisches Institut (MEI).

Im Rahmen des SPITSE-Projekts erfolgen:

  • Deutschkurse für russische Studenten
  • Masterstudiengänge für russische Studierende (Doppelmaster, Teilstudium)
  • Teilstudium für deutsche Studenten (Studentenaustausch, Praktikum)
  • Gastvorlesungen / Kurzzeitdozenturen (Blockvorlesungen, Sommerschulen)
  • Doktoranden-Programm, Forschungsaufenthalte für russische Studierende in Deutschland
  • Austausch von Wissenschaftlern zu speziellen Forschungsthemen

Die Kooperationsvereinbarung zwischen der TU Ilmenau und der ETU „LETI“ über die Verleihung eines Double Degree resultierte in der Vorbereitung eines europäisch ausgerichteten Masterstudiengangs und Eröffnung einer gemeinsamen Russisch-Deutschen Ingenieursfakultät RUGEFAK.

Die Studenten dieser Fakultät:

  • haben intensiven Deutschunterricht,
  • machen Sprach- und Berufspraktikum im Laufe von drei Wochen in Deutschland an der TUIL,
  • studieren an der Sommerschule der TU Ilmenau,
  • legen eine Sprachprüfung an der Goethe-Universität ab und erhalten ein Zeugnis,
  • studieren ein oder zwei Semester an der TUIL,
  • erzielen einen Doppelmasterabschluss.

Auf Basis der Russisch-Deutschen Ingenieurfakultät ETU-TUIL hält die Technische Universität Ilmenau regelmäßig Blockvorlesungen an der ETU „LETI“. Die Vorlesungen behandeln unterschiedliche Themen. Die Studenten, die aktiv an den Vorlesungen teilnehmen und die mündliche Prüfung bestehen, bekommen ein Zertifikat für Deutsch als Fachsprache.

Die bereits stattgefundenen Vorlesungen:

  • Prof. Dr. Hannes Töpfer „Modellierung und Simulation von Potenzialfeldern“
  • Dr.-Ing. Christian Bornkessel „Wirkungen elektromagnetischer Felder auf den Menschen“
  • Dr.-Ing. Detlef Streitferdt „Softwarearchitekturen“
  • Dipl.-Ing. Michael Fischer „Einführung in die Aufbau- und Verbindungstechnik für elektronische Baugruppen“, „Einführung in die Hybridtechnologie“, „SiCer - Ein Silizium-Keramik-Verbundsubstrat in Wafer-Form für neue Applikationsfelder“, „Aufbau- und Verbindungstechnik für biologische Systeme“
  • Prof. Dr. Matthias Hein „Antennen“
  • Prof. Jörg Pezold „Nanotechnologie“