DAAD an der ETU "LETI"

DAAD an der ETU

Am 2. November besuchten unsere Universität die Vertreter des Deutschen Akademischen Austauschdienstes.

Am 2. November besuchten unsere Universität die Vertreter des Deutschen Akademischen Austauschdienstes: der neue Leiter des Moskauer DAAD-Standorts Peter Hiller und die neue Leiterin des Informationszentrums DAAD in St. Petersburg Beate Kolberg. Das Ziel des Besuchs bestand im gegenseitigen Kennenlernen, denn die ETU "LETI" arbeitet mit DAAD schon mehrere Jahre zusammen.

Der Prorektor unserer Universität für Internationales Wiktor A. Tupik erzählte den Gästen von den Programmen, die erfolgreich unter der finanziellen Unterstützung des DAADs verwirklicht werden: das Doppeldiplomprogramm mit der TU Ilmenau und die SPITSE-Vereinbarung.

Das Doppeldiplomprogramm ist ein Projekt im Rahmen der Russisch-Deutschen Ingenieurfakultät ETU-TU Ilmenau. Es wird seit 2012 verwirklicht. Das Programm ermöglicht den Masterstudierenden ein Jahr an der TU Ilmenau zu studieren. Seit dem Anfang des Programms haben das Doppeldiplom 10 LETI-Studenten erhalten. Momentan studieren an der TU Ilmenau 5 Studenten unserer Universität.

Das SPITSE-Projekt ist eine trilaterale strategische Partnerschaft der Technischen Universität Ilmenau mit der St. Petersburger Elektrotechnischen Universität "LETI" und der Nationalen Forschungsuniversität Moskauer Energetisches Institut. Die Partnerschaft, die im Jahr 2013 startete, wird von DAAD gefördert. Das Hauptthema der wissenschaftlichen Zusammenarbet sind Sensorsysteme und -netzwerke. Die wichtigste Veranstaltung der SPITSE-Partnerschaft ist das jährliche, hochrangige wissenschaftliche Symposium "Sense. Enable. SPITSE". Das erste Symposium fand an der TU Ilmenau im Jahre 2014 statt. Das zweite Symposium wurde an der ETU "LETI" im Jahre 2015 durchgeführt. Dieses Jahr wurde das Symposium am Moskauer Institut organisiert. Das Projekt wird auch in den weiteren Jahren (2017-2018) finanziell unterstützt.

Die Seiten besprachen die Erweiterung der Zusammenarbeit mit den Hochschulen Deutschlands. So berichtete Peter Hiller von DAAD-Programmen "Go East" und "RISE Worldwide", die das Studium für deutsche Studenten an den Universitäten Russlands ermöglichen.