Zusammenarbeit mit DAAD

Zusammenarbeit mit DAAD

Seit 2004 arbeitet die ETU „LETI“ mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD zusammen.

Seit 2004 arbeitet die ETU „LETI“ mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD zusammen. DAAD unterstützt vielfältige internationale Projekte und ermöglicht für die russischen Studenten das Studium an deutschen Universitäten, sowie Forschungsaufenthalte für Doktoranden und Promovierte.

Dank der finanziellen Unterstützung von DAAD werden gemeinsame Programme mit der TU Ilmenau verwirklicht. Stipendiaten der Leonhard-Euler- und Michail-Lomonosov-Programme nehmen jährlich am Doktoranden- und Lehreraustausch mit den Hochschulen und Universitäten von Dresden, Bremen, Kaiserslautern, Karlsruhe, Wuppertal, Magdeburg, Düsseldorf, Dortmund etc. teil.

Die Stipendiaten Jelena Guds, Aleksej Beresin, Ilja Skrigan und Sergej Fyodorow erzählen, wie sie im April 2017 im Rahmen des Leonhard-Euler-Stipendienprogramms einen Studien- und Forschungsaufenthalt an der Leibniz Universität Hannover hatten:

„Von diesem Programm erfuhren wir im 5. Studienjahr an der ETU „LETI“. Die Anforderungen an die Bewerber waren nicht allzu hoch: gute Studienleistungen, aktive Lebensposition und mindestens mittlere Englischkenntnisse.

In die Universität Hannover kamen wir jeder mit seiner technischen Aufgabe von der Heimatuniversität. Jeder bekam seinen PC-Arbeitsplatz und wir verbrachten die ganze Woche an der Arbeit. Deutsche Lehrer waren immer hilfsbereit. Darüber hinaus hatten wir einen Zugang zur Universitätsbibliothek. Zum Abschluss hielten wir Vorträge und Präsentationen über die durchgeführten Forschungen. Wir erhielten Zertifikate über den erfolgreichen Abschluss des Praktikums an der Leibniz Universität Hannover.“

Das Stipendium des Michail-Lomonosov-Programms für russische Doktoranden und junge Wissenschaftler bekam im Jahre 2017 der Mitarbeiter des Lehrstuhls unserer Universität für Quantenelektronik und optoelektronische Geräte Nikolaj W. Muchin. Nikolaj erzählt, wie er über dieses Programm erfuhr:

„Im Herbst 2015 trat ich auf einer Konferenz in Hamburg auf. Da lernte ich eine Gruppe der deutschen Wissenschaftler kennen, die mir vorschlug, ein kurzes Praktikum mit ihr zu machen. Im Sommer 2016 nahm ich an einer Arbeit mit den Wissenschaftlern der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Technischen Hochschule Brandenburg teil. Nach dem Ablauf der 3 Monate bewarb ich mich um das Michail-Lomonosov-Stipendium von DAAD, um diese wissenschaftliche Forschung fortzusetzen. Meine Bewerbung war erfolgreich und bereits am 15. September fahre ich nach Deutschland in die Technische Hochschule Brandenburg zum Forschungsaufenthalt mit dem Ziel der Entwicklung der Phononstrukturen für Biosensorik.“